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WILDROMANTISCHES LAVIZZARATAL

Märchenhaftes Lavizzaratal! Am Ende des Valle Maggia, von hoch aufragenden Bergen umschlossen, lädt es zu unvergesslichen Wanderungen ein. Mit seinen kulturträchtigen Alpweiden und Berghütten erzählt es die Geschichte einer jahrhundertealten Alptradition. Die imposante Reise durch idyllische Bergdörfer mit historischen Kirchen und Herrschaftshäusern ist geprägt von einem Landschaftsbild üppiger Naturschönheit. Das Lavizzaratal - ein Stück Schweizer Heimat, das die Seele berührt!

LAVIZZARATAL DAMALS UND HEUTE


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KULTURELLE UND WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG


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Dörfer und Kirchen


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EINDRÜCKE & STIMMUNGEN...

Wildromantische Märchenwelt

Es war mir, als tauchte ich in eine andere Welt ein - im Lavizzaratal schien die Zeit stillzustehen. Staunend betrachtete ich die majestätischen Bergflanken, sog die würzige Herbstluft ein und lauschte der wohltuenden Stille der Natur. Goldbraune Wälder, glitzernde Seen, tosende Wasserfälle und idyllische Bergdörfer berührten mich ebenso wie die lieblichen Maiensässe und die verlassenen Alpweiden mit ihren liebevoll erbauten, kulturell einzigartigen Cascine. Wunderbar geborgen fühlte ich mich in diesem wildromantischen, von Bergketten geschützten Tal anmutiger Schönheit!

Kindheitserinnerungen

Schon sehr jung war ich in den Schulpausen und Sommerferien als Bauer tätig: Als Laufbursche meines Vaters verbrachte ich die Sommermonate auf der Alp Tomeo. Zu jener Zeit transportierte man alles stundenlang auf der Schulter durch unwegsames Gelände. So trug man zum Beispiel das Holz bis auf 2000 Meter, um im Heizkessel die Milch für den Käse und den “Züfa” (flüssiges Ricotta) zum Kochen zu bringen. Bei schlechtem Wetter drangen Wasser und Hagel in unsere Berghütten ein.

Wünsche für mein Tal

Mein Wunsch als echter Lavizzarese ist es, dass in unseren Bergen ein Frühling in das Arbeitsleben zurückkehrt. Die wahren Bedürfnisse der Bergregionen bestehen nach wie vor: ein Gewerbe, Dauerarbeitsplätze und Strassenanbindungen - benutzerfreundliche Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr, um die Familien mit Kindern, die darauf angewiesen sind, um zur Schule oder zum Ausbildungsplatz zu gelangen. Diese Entwicklungen hätten unsere Bergregion etwas voranbringen können. Stattdessen ist das Tal traurigerweise einer kontinuierlichen Bevölkerungsabwanderung ausgesetzt.

Aus Liebe zur Heimat

Auf einer Alpweide der Alpe di Paràula sehe ich zu, wie Arbeiter eine halb zerfallene Berghütte renovieren. Es ist eindrücklich, wie sie beherzt und unermüdlich mit traditionellen Arbeitsmethoden die verlassene Berghütte wieder aufbauen! Während ich einem Arbeiter zuschaue, wie er Holzstämme für die Balken der Berghütte sägt, erzählt mir einer seiner Kollegen, wie seine Vorfahren ihr Vieh auf diese Alp geführt haben, um überleben zu können - denn die Talsohle bot nicht genug Weideland für alle. Gerührt höre ich ihm zu, als mein Augenmerk auf einen Arbeiter fällt, der Schiefertafeln für das Dach zur Berghütte schleppt. ‚Solch eine Liebe zur Heimat macht unseren kulturellen Reichtum in der Schweiz aus‘, denke ich mir - tief beeindruckt von der Szene, die sich mir bietet.

Verblassende Kulturpracht

Ich stehe in Sornico vor der Kirche San Martino - der ältesten Kirche des Lavizzaratals, deren Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Fasziniert betrachte ich die Vorderfront mit ihrem speziellen Grundriss und den hölzernen Dachbalken. Noch nie habe ich eine vergleichbare Kirche gesehen! Doch mit Bedauern sehe ich, dass die Bemalungen der Aussenmauern umgehender Restaurationsarbeiten bedürften, um nicht vollends zu verschwinden. Dasselbe stelle ich bei den Fresken an den Innenwänden der Kirche fest. Gefangen von der mystischen Atmosphäre vergangener Zeiten, bestürzt mich gleichzeitig der Anblick fast verblichener Fresken, abbröckelnder Stuckaturen und renovationsbedürftiger Mauerwerke!"

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